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KI auf der Baustelle

Aktuell befürchten die wenigstens Handwerker, dass sich KI auf der Baustelle durchsetzen wird und damit auch die künstliche Intelligenz gegenüber dem Menschen auf der Baustelle. Die Zukunftsaussichten für handwerklich geprägte Berufe, in denen die menschliche Komponente nur schwer ersetzbar ist, stehen demnach nicht schlecht. Doch mittlerweile sind die meisten Bürojobs akut von der Gefahr bedroht, durch Künstliche Intelligenz „KI“ ersetzt zu werden. Eine repräsentative Umfrage in Deutschland zeigt deutliche Ergebnisse.

64% der Befragten sehen den Beruf des Schreiners als wenig oder gar nicht gefährdet an, während es bei dem Beruf des Malers 65% und bei dem des Dachdeckers sogar 71% sind. Die Umfrage von YouGov für den Deutschen Dachpreis wurde online unter 2.045 Menschen in Deutschland durchgeführt und war bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht. Die gestellte Frage lautete: „Wie sehr sehen Sie die folgenden Berufsbilder durch Künstliche Intelligenz in der Zukunft (in 20 Jahren) bedroht?“ Dabei schnitten die berücksichtigten handwerklichen Berufe am besten ab. Im Gegensatz dazu wurden die Jobs des Callcenter-Agenten und Texters von den Befragten als am stärksten bedroht empfunden, mit jeweils 23% Zustimmung in der Kategorie „sehr stark gefährdet“.

Quelle: Umfrage
Bildquelle: Foto von Silvia Brazzoduro auf Unsplash

Ladestation und Netzanschluss

Generell sind Ladestation, Speichereinheiten und andere Betriebsmittel über einen einzigen Netzanschluss mit der entsprechenden Kundeninstallation verbunden. Bei Installationen, bei denen das Hinzufügen weiterer Stromverbraucher zum bestehenden Netzanschluss technisch nicht machbar oder zu kompliziert ist, und weder eine Leistungssteigerung noch eine Anschlussverstärkung möglich sind, kann ein zusätzlicher Netzanschluss, beispielsweise zur Versorgung einer Ladeinfrastruktur, eine Lösung sein.

Zusätzlicher Netzanschuss

Bisher wurde hierfür, für eine neue Ladestation, der existierende Hausanschluss aufgerüstet. Wenn dies nicht oder nur mit erheblichem Aufwand machbar ist, könnte ein zusätzlicher Netzanschluss in Betracht kommen. Es ist jedoch wichtig, dabei sicherheitsrelevante Aspekte zu berücksichtigen. Hierzu hat das VDE Forum Netztechnik/Netzbetrieb (VDE FNN) eine praktische Anleitung herausgegeben.

Dokument: VDE Dokument
Bildquelle: Michael Fousert auf Unsplah

Gerichtsurteile Heizung und Warmwasser

Mindeststandard Warmwasser
Aufgrund der drastisch gestiegenen Gaspreise in Folge des Ukraine Krieges, hat ein Hauseigentümer die Gasversorgung im Sommer abgestellt, sodass neben der Heizung auch kein Warmwasser zur Verfügung stand. Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat mit dem Urteil 8 L 1907/22 klargestellt, das auch Warmwasser zu den Mindeststandards modernen Wohnens gehöre und deswegen vom Vermieter garantiert werden muss.

Keine Umlage der Heizanlage
Das Landgericht Bonn mit dem Urteil 6 S 78/20 befasste sich mit einer Mieterhöhung aufgrund der Modernisierung der Heizanlage, welcher der Vermieter nach Austausch geltend machte. Diese Umlage sei zu Unrecht erfolgt, das der Austausch der Anlage gesetzlich erforderlichen gewesen sei.

Funktionsfähigkeit und nicht Protokoll entscheidend
Auch wenn die Protokolle zur Druck- und Dichtigkeitsprüfung einer neu eingebauten Heizung fehlen, kann dies nicht zu einer Verweigerung der Abnahme führen, wenn die Anlage bereits seit zwei Jahren einwandfrei funktioniert. Diese Entscheidung hat das Oberlandesgericht Köln mit dem Urteil 19 U 104/14 gefällt. Dabei komme es nicht auf die fehlende Prüfprotokolle, sondern die Funktionsfähigkeit der Heizanlage. Deshalb muss der Auftraggeber, hier der Bauherr, auch die Schlussrechnung begleichen.

Zu warme Wohnung
Einem Mieter war die Wohnung in Berlin zu warm, da die ungedämmten Rohre im Winter für Temperaturen von 24 bis 26° sorgten. Das Amtsgericht Schöneberg (Aktenzeichen 8 C 149/12) wies den Mietmangel, den der Mieter daraufhin geltend machte ab, da der Zustand schon beim Bezug der Wohnung bestanden habe.

Vorplomben von Heizkörpern
Ein Mieter-Ehepaar verlange, dass die Heizkörper, in den Räumen in denen nicht geheizt werden, verplombt werden. Da trotz der dauerhaften Abschaltung der Heizkörper monatliche Kosten entstanden sein. Das Amtsgericht München hat sich in dem Urteil 416 C 10714/20 auf die Seite des Vermieters gestellt. Mieter sein verpflichtet, alle Räume im Winter auf der untersten Stufe zu heizen, um Schäden zu vermeiden. Zudem müssen die Mieter der Nachbarwohnungen, die nicht beheizten Räume des Mieter-Ehepaares, mitheizen. Das könne man von ihnen nicht verlangen.

Mietmindern Abhängig von der Jahreszeit
In diesem Fall legte das Amtsgericht Gießen mit dem Urteil 48 C 48/15 fest, das bei einem kleinen Raum der nicht beheizbar war, die Mietminderung, im Winter acht Prozent und für den Monat April vier Prozent betragen darf.

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de