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Wohnatlas 2025

Der Preisrückgang am deutschen Immobilienmarkt setzte sich auch im Jahr 2024 fort, fiel jedoch deutlich moderater aus als im Vorjahr. Das geht aus dem Wohnatlas 2025 der Postbank hervor. Betrachtet man alle Landkreise und kreisfreien Städte zusammen, so sanken die realen Preise – also inflationsbereinigt bei einer Teuerungsrate von 2,2 Prozent – für bestehende Eigentumswohnungen im Schnitt um 2,8 Prozent gegenüber 2023. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor lag das Minus real noch bei deutlichen 10,1 Prozent. Diese Entwicklungen gehen aus dem aktuellen „Postbank Wohnatlas 2025“ hervor. Die Analyse wurde vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) im Auftrag der Postbank durchgeführt. Die Studie liefert detaillierte Einblicke darüber, in welchen Regionen die Immobilienpreise besonders stark gefallen oder gestiegen sind – sowie über die durchschnittlichen Quadratmeterpreise im Jahr 2024.

Städte und Um­land blei­ben teu­er

Den stärksten realen Preisrückgang unter den sieben größten Städten Deutschlands verzeichnete im vergangenen Jahr Stuttgart mit einem Minus von 5,6 Prozent. Auch in München gingen die Preise für Bestands-Eigentumswohnungen zurück – inflationsbereinigt um durchschnittlich 3,5 Prozent. Trotz dieses Rückgangs bleibt München die teuerste Stadt des Landes: Nirgendwo sonst mussten Kaufinteressierte 2024 mehr für einen Quadratmeter bezahlen. Der Durchschnittspreis lag dort bei 8.787 Euro. Auf Platz zwei folgte Hamburg mit durchschnittlich 6.191 Euro pro Quadratmeter, knapp vor Frankfurt am Main mit 6.160 Euro.

Ferienwohnung ebenfalls betroffen

Auch in den beliebten Urlaubsregionen an der Nord- und Ostseeküste sowie im Alpenraum waren 2024 nahezu flächendeckend rückläufige Quadratmeterpreise zu beobachten. Dennoch bleibt das Preisniveau in diesen Gegenden – ebenso wie in vielen Teilen Süddeutschlands – weiterhin hoch. Besonders deutlich wird das im Kreis Nordfriesland, zu dem Sylt, Föhr und Amrum gehören: Trotz eines inflationsbereinigten Preisrückgangs von 8,1 Prozent lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis dort bei stolzen 8.331 Euro – dem zweithöchsten Wert bundesweit.

Am moderatesten fielen die Preise im Landkreis Aurich, wo sich bekannte Urlaubsinseln wie Juist, Norderney und Baltrum befinden. Hier gingen die Preise für Eigentumswohnungen 2024 real lediglich um 1,9 Prozent zurück. In einzelnen Küstenregionen kam es sogar zu Preissteigerungen: So stiegen die realen Preise im niedersächsischen Kreis Wesermarsch um 8,7 Prozent, in Wittmund um 3 Prozent, in Cuxhaven um 2,6 Prozent und im schleswig-holsteinischen Kreis Schleswig-Flensburg um 7,6 Prozent.

Postbank Wohn­atlas 2025

Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich veröffentlichte Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt aus unterschiedlichen Blickwinkeln analysiert – bis hinunter auf die Ebene einzelner Landkreise und kreisfreier Städte. Die aktuelle Preisstudie bildet den Auftakt der diesjährigen Ausgabe. Unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin am Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI), wurde darin die Entwicklung der Immobilienpreise in insgesamt 400 Regionen Deutschlands detailliert ausgewertet.

Quelle: Postbank
Bildquelle: Postbank Wohnatlas 2025

Baugenehmigungen

Im März 2025 wurden in Deutschland insgesamt 19.500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht das einem Anstieg von 5,8 % beziehungsweise 1.100 Baugenehmigungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Im ersten Quartal 2025 belief sich die Gesamtzahl der genehmigten Wohnungen auf 55.400 – das sind 3,4 % oder 1.800 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2024. Die Zahlen umfassen sowohl Genehmigungen für Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden.

Im März 2025 wurden in neu zu errichtenden Wohngebäuden insgesamt 16.000 Wohnungen genehmigt – das entspricht einem Zuwachs von 8,9 % oder 1.300 Wohnungen im Vergleich zum März 2024. Im ersten Quartal 2025 lag die Zahl der genehmigten Neubauwohnungen bei 46.100, was einem Anstieg von 4,1 % beziehungsweise 1.800 Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Innerhalb dieser Entwicklung zeigte sich ein differenziertes Bild je nach Gebäudeart:

  • Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2024 deutlich um 15,3 % auf 10.600 (+1.400).
  • Bei den Zweifamilienhäusern hingegen war ein Rückgang um 8,9 % auf 3.000 genehmigte Wohnungen zu verzeichnen (–300).
  • Die Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser – die größte Gruppe unter den Neubauten – blieben mit 28.800 Wohnungen nahezu unverändert (+10 gegenüber dem Vorjahresquartal).

Quelle: Destatis

Wohneinheitenbedarf

Mit rund 320.000 neuen Wohneinheiten pro Jahr bis 2030 bleibt der Wohneinheitenbedarf an Neubauten in den kommenden Jahren auf einem hohen Niveau. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede.

Eine der größten Herausforderungen bleibt die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in den großen Zentren – eine zentrale wohnungspolitische und soziale Aufgabe für alle Akteure der Baubranche. Während nachfragestarke und hochpreisige Ballungsräume sowie deren Umland weiter wachsen, nimmt die Wohnungsnachfrage in peripheren Regionen mit sinkender Bevölkerungszahl ab.

Die zukünftige Entwicklung des Neubaubedarfs hängt maßgeblich von der Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung sowie dem Nachfrageverhalten ab – sei es als Mieter- oder Eigentümerhaushalt, in Mehrfamilienhäusern oder freistehenden Einfamilienhäusern.

Hoher Neubaubedarf in Deutschlands größten Städten

In den sieben größten deutschen Städten – Berlin, München, Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart, Köln und Düsseldorf – wird jährlich ein Bedarf von 60.000 neuen Wohnungen prognostiziert. Das entspricht rund 20 % des bundesweiten Neubauvolumens.

Regionale Unterschiede beim Wohnungsbedarf

Besonders hoch ist der einwohnerbezogene Wohnungsbedarf in Süddeutschland. Spitzenreiter ist Landshut mit 87 Wohnungen je 10.000 Einwohner pro Jahr, gefolgt von Regensburg (83), Kempten im Allgäu (77), Memmingen (75) und München (74).

Am unteren Ende der Skala stehen Regionen mit deutlich geringerem Neubaubedarf, darunter der Landkreis Weimarer Land (5 Wohnungen je 10.000 Einwohner) sowie der Altmarkkreis Salzwedel, Börde, Saale-Holzlandkreis und Saalekreis mit jeweils 6 Wohnungen. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 38 Wohnungen je 10.000 Einwohner pro Jahr.

Wohnungsmarktexpertin: Mehr Neubauten in Wachstumsregionen erforderlich

Laut BBSR-Expertin Anna Maria Müther wird die Zahl der Haushalte bis 2030 um 1,3 % auf 42,6 Millionen steigen. Dies verstärkt die Wohnraumnachfrage, insbesondere in wachstumsstarken Städten und deren Umland. Der Fokus liegt dabei auf Miet- und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern. In ländlichen Regionen hingegen bleibt der Neubaubedarf gering – hier geht es vor allem darum, Leerstand zu vermeiden und den vorhandenen Bestand zu nutzen.

Quelle: BBSR

Baugenehmigungen 2024

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt für 215.900 Wohnungen Baugenehmigungen erteilt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Rückgang von 16,8 % bzw. 43.700 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist die Zahl der Baugenehmigungen bereits das dritte Jahr in Folge gesunken. Eine so niedrige Genehmigungszahl gab es zuletzt im Jahr 2010 mit 187.600 Wohnungen. Die erfassten Genehmigungen umfassen sowohl Wohnungen in Neubauten als auch in bestehenden Gebäuden. Als wichtiger Frühindikator gibt die Zahl der Baugenehmigungen einen Hinweis auf die zukünftige Bauaktivität.

Rückgang der Baugenehmigungen verlangsamt sich im zweiten Halbjahr 2024

Nachdem die Zahl der Baugenehmigungen im Jahr 2023 um 26,6 % im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen war, zeigte sich 2024 eine leichte Abschwächung des Rückgangs. Im ersten Halbjahr 2024 wurden noch 21,1 % weniger Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum (-28.500 auf 106.700). Im zweiten Halbjahr 2024 verringerte sich der Rückgang auf 12,5 % (-15.600 auf 109.300).

Deutlicher Rückgang bei Neubaugenehmigungen

Insgesamt wurden im Jahr 2024 rund 172.100 Neubauwohnungen genehmigt – ein Rückgang um 19,4 % bzw. 41.500 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr.

Unternehmen und Privatpersonen waren für den Großteil der Neubaugenehmigungen verantwortlich: 2024 entfielen 93 % aller Genehmigungen auf diese beiden Gruppen. Unternehmen erhielten 92.300 Genehmigungen, was einem Minus von 21,6 % bzw. 25.400 Wohnungen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Privatpersonen beantragten 68.400 Neubauwohnungen – 15,6 % oder 12.700 weniger als 2023. Auch die öffentliche Hand verzeichnete einen deutlichen Rückgang: Die Zahl der genehmigten Wohnungen sank um 19,8 % (-2.200) auf 8.800.

Starke Einbußen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern

Betrachtet man die verschiedenen Gebäudearten, zeigt sich vor allem bei Einfamilienhäusern ein deutlicher Rückgang: 2024 wurden 37.900 Einfamilienhäuser genehmigt, 20,3 % oder 9.600 weniger als im Vorjahr. Auch Zweifamilienhäuser verzeichneten mit 12.700 genehmigten Einheiten einen Rückgang um 11,3 % (-1.600). Diese beiden Kategorien, die größtenteils von Privatpersonen errichtet werden, machten rund 29,4 % der Neubaugenehmigungen aus.

Im Jahresverlauf 2024 stabilisierte sich die Zahl der Genehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser auf niedrigem Niveau. Der Januar 2024 markierte mit nur 3.900 genehmigten Einheiten den tiefsten Monatswert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995. Seitdem pendelte sich die monatliche Zahl bei durchschnittlich 4.200 ein.

Mehrfamilienhäuser dominierten weiterhin das Baugeschehen: 66,4 % der Neubaugenehmigungen entfielen 2024 auf diese Bauform. Dennoch ging auch hier die Zahl der Genehmigungen um 19,7 % zurück – von 142.200 im Jahr 2023 auf 114.200 Wohnungen.

Bildquelle: Destatis
Quelle: Destatis

Grundsteuer

Laut dem Statistischen Bundesamt haben Deutschlands Gemeinden im ersten Halbjahr 2024 rund 8,0 Milliarden Euro an Grundsteuer eingenommen. Mit einem durchschnittlichen Anteil von 13 % war sie nach der Gewerbesteuer (59 %) und der Einkommensteuer (25 %) eine der wichtigsten kommunalen Einnahmequellen.

Der Großteil der Grundsteuereinnahmen stammte aus der Grundsteuer B, die für bebaute und unbebaute Grundstücke erhoben wird, und belief sich auf 7,8 Milliarden Euro. Die Grundsteuer A, die land- und forstwirtschaftliches Vermögen betrifft, spielte eine untergeordnete Rolle.

Seit dem 1. Januar 2025 gilt eine reformierte Berechnungsgrundlage mit neu festgesetzten Hebesätzen. Daten zu den Grundsteuereinnahmen und Hebesätzen ab 2025 liegen derzeit noch nicht vor.

10-Jahresvergleich der Grundsteuer

Die Einnahmen aus der Grundsteuer sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2023 erzielten die Gemeinden insgesamt 15,5 Milliarden Euro an Grundsteuereinnahmen – ein Anstieg von 25,2 % gegenüber 2013, als die Einnahmen noch 12,4 Milliarden Euro betrugen.

Trotz des absoluten Wachstums hat die Bedeutung der Grundsteuer als kommunale Einnahmequelle abgenommen. Während sie 2013 noch 14,8 % der gesamten Gemeindesteuern ausmachte, sank ihr Anteil bis 2023 auf 11 %.

Vergleich der Grundsteuereinnahmen nach Bundesländern

Die Entwicklung der Grundsteuereinnahmen variiert stark zwischen den Bundesländern und hängt maßgeblich von den jeweiligen Hebesatzanpassungen ab.

Zuwachs des Grundsteueraufkommens von 2013 bis 2023 (Auswahl):

  • Hessen: +56,5 % von 0,9 Mrd. € auf 1,4 Mrd. €
  • Saarland: +44,9 % auf 0,2 Mrd. €
  • Rheinland-Pfalz: +42,2 % auf 0,7 Mrd. €
  • Sachsen: +12,3 % von 0,48 Mrd. € auf 0,54 Mrd. €
  • Berlin: +12,3 % auf 0,86 Mrd. €
  • Sachsen-Anhalt: +13,3 % auf 0,27 Mrd. €

Quelle: Statistische Bundesamt
Bildquelle: Statistische Bundesamt

Beste Immobilienentwickler in München

München zählt zu den gefragtesten Immobilienstandorten Deutschlands. Immobilienentwickler in München spielen dabei eine entscheidende Rolle, wenn es um die Realisierung hochwertiger Wohn- und Gewerbeprojekte geht. Wer nach den besten Anbietern sucht, legt besonderen Wert auf Qualität, Erfahrung und nachhaltige Bauweise.

Zu den etablierten Unternehmen im Raum München zählt auch die Wertbau oHG aus Grünwald. Als familiengeführter Immobilienentwickler mit über 30 Jahren Erfahrung steht das Unternehmen für hochwertige Wohnimmobilien, durchdachte Planung und eine zuverlässige Umsetzung. Von der Projektentwicklung bis zur schlüsselfertigen Übergabe begleitet Wertbau oHG anspruchsvolle Bauvorhaben im Großraum München.

Die besten Anbieter in München zeichnen sich durch energieeffizientes Bauen, innovative Architektur und eine nachhaltige Wertentwicklung aus. Gerade in einem dynamischen Markt wie München ist es entscheidend, einen Immobilienentwickler zu wählen, der sowohl regionale Marktkenntnisse als auch technisches Know-how vereint.

Wertbau oHG verbindet klassische Bauträgerkompetenz mit moderner Projektentwicklung und individueller Betreuung. Das Unternehmen realisiert sowohl Neubauprojekte als auch hochwertige Sanierungen und legt dabei besonderen Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und langfristige Werthaltigkeit.

Wer einen zuverlässigen Partner in München sucht, sollte auf Referenzen, Erfahrung und Bauqualität achten. Unternehmen wie die Wertbau oHG stehen für Vertrauen, Kompetenz und die erfolgreiche Umsetzung moderner Immobilienprojekte.

Foto: Foto von Fajrul Islam auf Unsplash

Preisauftrieb Wohnimmobilien

Im dritten Quartal 2024 stieg der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) auf insgesamt 177,3 Punkte. Hauptfaktor für diesen Anstieg sind die gestiegenen Preise für Wohnimmobilien – auch die Mieten verzeichnen einen deutlichen Zuwachs.
Der Index, der sich auf einen Basiswert von 100 im Jahr 2010 bezieht, erreichte über alle Objektarten hinweg – darunter Wohnungen, Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Büroflächen und Einzelhandelsobjekte – nur noch ein Prozent unter dem Niveau des zweiten Quartals 2023. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 bedeutet dies einen Zuwachs von einem Prozent.
Der vdp-Index wird quartalsweise von vdp Research auf Basis tatsächlicher Transaktionsdaten erstellt, die von über 700 Banken in Deutschland zur Verfügung gestellt werden.


Wohnimmobilien sind Hauptfaktor der Preisentwicklung
Der Index für Wohnimmobilienpreise stieg im dritten Quartal 2024 um 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Jahresvergleich blieb lediglich ein geringfügiges Minus von 0,2 Prozent bestehen.
Gewerbeimmobilienpreise, die sich aus den Werten für Büro- und Einzelhandelsimmobilien zusammensetzen, verzeichneten hingegen weiterhin einen deutlichen Rückgang von 4,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2023. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2024 legten sie jedoch leicht um 0,7 Prozent zu.


Steigende Immobilienpreise in Städten
In den sieben größten Städten stiegen die Preise laut vdp-Index im dritten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorquartal überall an – am stärksten in Frankfurt am Main (plus 1,6 Prozent) sowie in Düsseldorf und München (jeweils plus 1,5 Prozent). Im Jahresvergleich zeigte sich jedoch ein uneinheitliches Bild: Köln verzeichnete in diesem Zeitraum ein Preiswachstum von 1,4 Prozent, Berlin von 0,4 Prozent und Frankfurt am Main von 0,1 Prozent. Dagegen wiesen München (minus 1,7 Prozent), Düsseldorf und Stuttgart (jeweils minus 1,5 Prozent) sowie Hamburg (minus 0,2 Prozent) noch Aufholbedarf auf.
Neuvertragsmieten für Mehrfamilienhäuser stiegen in allen sieben Top-Metropolen deutlich an – im Durchschnitt um 4,6 Prozent. Der stärkste Anstieg wurde in Berlin mit 5,4 Prozent verzeichnet. Die höchste Renditesteigerung im dritten Quartal 2024 erreichte Stuttgart mit 5,4 Prozent, gefolgt von München (5,3 Prozent), Berlin (5,2 Prozent) und Düsseldorf (5,1 Prozent). Insgesamt lag der durchschnittliche Renditeanstieg in diesen Metropolen bei 4,7 Prozent.


Bildquelle: Foto von Danist Soh auf Unsplash
Quelle: Haufe

Top 5 Bauträger

München zählt zu den begehrtesten Immobilienstandorten Deutschlands, und die Auswahl des richtigen Bauträgers spielt hier eine zentrale Rolle. Die folgenden fünf Unternehmen gehören zu den renommiertesten Akteuren der Branche, die mit Qualität, Zuverlässigkeit und einer klaren Handschrift überzeugen.

  1. WowoBau Wohnbau AG – Langjähriger Bauträger mit hoher Bauqualität und Auszeichnung für Wohnbauqualität.
  2. Wertbau oHG – Familienunternehmen mit langjähriger Tradition, bekannt für durchdachte Grundrisse und hochwertige Immobilien.
  3. Dawonia Real Estate – Einer der größten Bauträger in München und Bayern mit rund 25.000 Wohnungen im Portfolio.
  4. Immoservice Eder GmbH – Regionaler Bauträger mit Fokus auf Eigenheime, Reihenhäuser und kleinere Neubau-Eigentumsprojekte rund um München.
  5. Better Real Estate GmbH – Projektentwickler & Bauträger seit 1989, spezialisiert auf nachhaltige Wohn- und Gewerbeimmobilien mit Substanz.

Bildquelle: Foto von Wesley Tingey auf Unsplash

Bevölkerungswachstum

Die Bevölkerung Deutschlands wird bis 2045 voraussichtlich um etwa 800.000 Menschen wachsen, wobei der Bevölkerungswachstum hauptsächlich in den Städten zu verzeichnen sein wird. In ländlichen Regionen zeigt sich hingegen ein sehr uneinheitliches Bild.

Die Bevölkerungszahl in Deutschland könnte bis 2045 auf etwa 85,5 Millionen ansteigen. Diese Einschätzung stammt aus der zehnten Bevölkerungsprognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Demnach wird der Zuwachs vor allem durch Zuwanderung bedingt sein, während regionale Unterschiede deutlich hervortreten.

Die Prognose stützt sich auf langjährige demografische Entwicklungen in Deutschland, darunter Geburtenraten, Sterblichkeitsentwicklungen sowie Daten zur Außen- und Binnenwanderung. Auf dieser Grundlage schätzt das Institut, dass im Jahr 2045 etwa 800.000 Menschen mehr in der Bundesrepublik leben werden als 2023, was einem Anstieg von 0,9 Prozent entspricht.

Vor allem in Städten wird die Bevölkerung zunehmen

Wirtschaftsstarke Großstädte und Regionen werden laut BBSR einen Anstieg der Bevölkerung verzeichnen. In wirtschaftlich schwächeren Gebieten hingegen wird die Bevölkerungszahl zurückgehen, besonders in Landkreisen im Osten Deutschlands. Beispielsweise wird die Bevölkerung im Landkreis Erzgebirgskreis in Sachsen sowie in den thüringischen Landkreisen Greiz und Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt in den nächsten rund 20 Jahren um gut ein Fünftel schrumpfen.

Anders sieht es in Berlin und Umgebung aus – hier könnte die Bevölkerungszahl bis 2045 um mehr als zwölf Prozent steigen. Auch für die kreisfreien Städte Potsdam und Leipzig erwartet das BBSR einen Bevölkerungszuwachs. In diesen Städten prognostiziert das Institut bis 2045 sogar ein Plus von 14 bis fast 15 Prozent.

In einigen Regionen Westdeutschlands wird hingegen ein Rückgang der Bevölkerung erwartet. Dies betrifft laut Prognose Teile Nordhessens, angrenzende Gebiete im östlichen Nordrhein-Westfalen sowie Teile des Saarlands. Der Landkreis Ebersberg in Bayern könnte jedoch gemeinsam mit der Landeshauptstadt München bundesweit den stärksten Bevölkerungszuwachs verzeichnen – laut Prognose werden dort bis 2045 mehr als 15 Prozent mehr Menschen leben.

Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Bildquelle: Foto von Andrew Whitmore auf Unsplash

Wärmepumpen

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) werden in Deutschland zunehmend Wärmepumpen in neuen Wohngebäuden zur Heizung eingesetzt. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich der Anteil der Wärmepumpen als primäre Heizquelle verdoppelt. Im Jahr 2023 wurden in 76,3% der genehmigten Wohngebäude Wärmepumpen verwendet.

Fast zwei Drittel (64,6%) der im Jahr 2023 fertiggestellten etwa 96.800 Wohngebäude nutzten Wärmepumpen als Hauptenergiequelle. Dies stellt einen Anstieg von 8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr dar. Verglichen mit 2014, als der Anteil bei 31,8% lag, hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt. In 68,9% aller 2023 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser (EFH) wurde eine Wärmepumpe als primäre Heizquelle eingesetzt, während ihr Einsatz in Mehrfamilienhäusern (MFH) mit 41,1% deutlich seltener war.

Erneuerbare Energiequellen in neuen Wohngebäuden

Wärmepumpen nutzen Geo- und Umweltthermie und zählen somit zu den erneuerbaren Energiequellen. Inzwischen wird ein Großteil der neu errichteten Wohngebäude in Deutschland überwiegend mit erneuerbaren Energien beheizt: In 69,3% der im Jahr 2023 fertiggestellten Wohngebäude war eine erneuerbare Energiequelle die primäre Heizquelle. Neben Erd- oder Luftwärmepumpen gehören zu den erneuerbaren Energien auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder Kaminöfen (mit einem Anteil von 3,7% als primäre Heizenergiequelle), Solarthermie (0,5%), Biogas/Biomethan (0,3%) sowie sonstige Biomasse (0,2%).

Erneuerbare Energien kommen auch als ergänzende Energiequelle zum Einsatz, beispielsweise durch Holzöfen. Ob als primäre oder sekundäre Quelle – insgesamt wurden erneuerbare Energien im Jahr 2023 in vier von fünf neuen Wohngebäuden (79,6%) zum Heizen genutzt.

Fossile Energieträger in Neubauten

Im Jahr 2023 war Erdgas in 20,1% der Neubauten die zweitwichtigste primäre Energiequelle. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich der Anteil der Gasheizungen als Hauptenergiequelle mehr als halbiert; im Jahr 2014 lag dieser Anteil noch bei 50,7%. Fernwärme wurde in 8,2% der neuen Wohngebäude als primäre Heizquelle genutzt. Ölheizungen kamen nur noch in 300 neuen Wohnhäusern als Primärheizung zum Einsatz, was 0,3% der Neubauten entspricht.

Quelle: Destatis
Bildquelle: Foto von alpha innotec auf Unsplash