Durchschnittliche Wohnungsgröße

In Deutschland kommen wir auf knapp 3,9 Milliarden Quadratmeter Wohnfläche im Wohnungsbestand. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Wohnungsgröße von 91,8 Quadratmetern und jedem Einwohner stehen 46,7 m² zu Verfügung. Die Wohnfläche hat sich gegenüber 2010 um 5,4 % vergrößert, die Wohnfläche je Wohnung um 0,9, die je Einwohner um 1,7 Quadratmeter.

Die gefühlte Realität, vor allem im Raum München, scheint eine andere. Der Trend zu immer kleineren Einheiten in wirtschaftlichen Ballungsräumen, spielt aber erst seit einiger Zeit eine Rolle und vor allem in ländlichen Bereich werden weiterhin große Wohnungen gebaut. In München halten sich die fertiggestellten 2- und 3-Zimmer-Wohnungen die Waage. Jeweils knapp 2.000 Wohnungen im Jahr 2018. Dem stehen 1.127 1-Zimmer-Wohnungen zu 1.416 4-Zimmer-Wohnungen gegenüber. Dazu kommen noch ungefähr 1.000 Wohnungen mit mehr als 4-Zimmern. Dies erklärt auch die enorme durchschnittliche Wohnungsgröße von 91,8 Quadratmeter.

Elektro- Medien- und Heizungsverteilung

Auf diesem Bild sehen unseren Elektro-, Medien- und Heizverteilerkasten. Elektroverteilung oben links, Medienverteiler oben rechts und Heizverteiler unten. Letztere ist für die Fußbodenheizung und deren Stellmotoren notwendig, Elektroverteilung für die Sicherungen und der Medienverteiler ist für die Netzwerkinstallation in der Wohnung gedacht.

Juni 2019

Wohnraumpotenzial durch Aufstockung

Die ende Februar vorgestellte „Deutschlandstudie 2019: Wohnraumpotentiale in urbanen Lagen, Aufstockung und Umnutzung von Nichtwohngebäuden“ der TU Darmstadt und des Pestel-Instituts kam zu dem Ergebnis, das durch Aufstockung bestehender Bauten eine Möglichkeit besteht fehlenden Wohnraum in angespannten Wohnungsmärkten zu schaffen. Dieses enorme Potenzial gilt es auszuschöpfen.

Fehlender Baugrund, enorm gestiegen Grundstücks- und Baupreise sind einer der Hauptursachen für Nahverdichtung und der Grundstein für die Aufstockung. Aber auch durch immer strengere Auflagen, Richtlinien und Normen sowie dem allgemein knappen Gut „wohnen“ steigen die Mieten. Wohnraum, vor allem für Normal- und Geringverdiener, wird immer knapper. Hier könnte die Idee der Urbanen Gebiete, die geringere Abstandsflächen erlaubt und somit die Aufstockung erst ermöglicht, ein wenig Abhilfe geschaffen werden.

„Wir müssen unseren Gebäudebestand intelligent und lebensnah verdichten - für Vielfalt und Lebensqualität in unseren Städten. Dazu sind Anpassungen im Bauplanungs- und im Bauordnungsrecht notwendig, um die Rahmenbedingungen für Aufstockung und Umnutzung zu verbessern. Außerdem müssen finanzielle Anreize und passende Förderprogramme geschaffen werden.“ So die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann.

Schallentkopplung

Der Aufzugschacht mit 30,0 cm dicken Stahlbetonwänden bekommt zu allen Anschlußpunkten, auf dem Bild ist die Wohnungstrennwand zu sehen, eine Schallentkopplung mithilfe von Dämm-Matten. Diese Schallentkopplung findet auch im Deckenbereich statt. Sodass Körperschall, durch Schwingungen, ausgeschlossen werden können.

Januar 2019

Umsatzplus im Bauhauptgewerbe

Im Vergleich zum Vorjahresmonat, September 2017, stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 6,0 % und im gleichen Zuge, wenn auch vorläufig, kamen 2,2 % mehr Beschäftige hinzu. Neben dem klassischen Hochbau, welcher um 1,0 % höher lag, stieg auch der Tiefbau um 12,5 % sowie alle anderen Zweige. Zum Bauhauptgewerbe zählen der Hoch- und Tiefbau, Abbrucharbeiten und spezialisierte Bautätigkeiten.

Dezember 2018

Armierungsgewebe als zweite Lage

Zum Standard bei Wärmedämm-Verbundsystem, weil durch das Armierungsgewebe der Risswiederstand erhöht wird, verwenden wir diese Methode auch bei unseren Ziegelbauten. So besteht unser Außenputz aus mehreren Schichten. Der Sockelputz mit erhöhter Widerstandsfähigkeit, der im spritzwassergefährdeten Bereich verwendet wird. Der Grundputz, der die Haftung zwischen Mauerwerk und Putz herstellt. Der Armierungsputz mit vollflächigem Gewebe, der wie bereits erwähnt, die Risssbildung vermeidet und der Oberputz mit seiner Struktur und Farbanteilen. Auf dem Bild sind die Gewebemaschen des Armierungsputzes zu erkennen.

November 2018

Deutschland und seine Flächen

Die Grenze Deutschlands umschließt etwas mehr als 357.000 Quadratkilometer und davon sind mehr als vier Fünftel begrünt. Schließt man Gewässer mit ein, so besteht Deutschland zu mehr als 85 % Prozent aus Natur. Die restlichen Flächen teilen sich Verkehr mit 5,05 % und Siedlungen mit 9,17 %.
Dabei gehören exakt 3,83% zu den Wohnbau- und 1,70 % zu den Industrie- und Gewerbeflächen.

November 2018

Gesunde Eigenkapitalquote

Immobilien in Deutschland werden zum größten Teil mit zwei Drittel des Gesamtkaufpreises finanziert. Die Eigenkapitalquote bewegt sich zwischen 19 % Bremen und Hamburg 35 %. Das bedeutet wir liegen Deutschlandweit nach Meinung vieler Finanzistitute im gesunden Bereich der Finanzierung. Dieser liegt zwischen 20 und 30 %. Auffällig sind die hohen eingebrachtne Sicherheiten in Metropolen und wirtschaftlich startekn Bundesländern.

Oktober 2018

Handwerker, selten und begehrt

Bei der Bundesagentur für Arbeit finden sich rund 150.000 offene Stellen im Handwerk. Da aber nicht alle Betriebe ihren Fachkräftemangel der Agentur melden, wird die Dunkelziffer auf bis zu 250.000 geschätzt. Da immer mehr Schulabgänger ein Studium dem Handwerk vorziehen, wird das Problem zusätzlich verschärft. Es fehlen ausgebildete Handwerker und der Nachwuchs. Trotz steigender Ausbildungsverträge sind ungefähr 20.000 bis 30.000 offene Stellen unbesetzt.

Im Baugewerbe hat sich das schon länger durch steigende Preise und zunehmenden Wartezeiten bemerkbar gemacht. In manchen fällen bleiben Angebotsanfragen völlig unbeantwortet oder kommen mit einem Preisaufschlag bis zu 30,0 Prozent zurück. Über den Preis im Handwerk wird deshalb schon lange nicht mehr verhandelt. Verzugsstrafen sind Bonuszahlung bei rechtzeitiger Fertigstellung gewichen und der raue Umgangston auf der Baustelle ist Vergangenheit. Denn aufgrund der guten Konjunktur im Baugewerbe können sich die Betriebe Ihre Baustellen aussuchen.

September 2018

Wohnungsbestand 2017

Deutschland ist Ende 2017 im besitzt von knapp 42,0 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Der Wohnungsbestand erhöht sich, laut Statistischem Bundesamt, um 3,7% im Vergleich zum Jahr 2010, das entspricht 1,5 Millionen Wohnungen, und um 265.000 Wohnungen oder 0,6 % gegenüber 2016. Zieht man die Einwohner hinzu so kommen auf 1.000 Einwohner 507 Wohnungen.

Die ermittelte durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner betrug Ende 2017 46,5 m² und hat sich damit um 0,9 m² seid 2010 erhöht.

August 2018