Skip to main content
Bild zeigt Laptop
Bild zeigt Laptop
Neuigkeiten

Immobilienpreise

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) untersucht im Auftrag der Postbank regelmäßig die Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland. Für das Jahr 2025 zeigt sich: Der zuvor beobachtete Abwärtstrend bei den Immobilienpreisen hat sich nicht fortgesetzt. Im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte verteuerten sich Eigentumswohnungen im Bestand gegenüber dem Vorjahr real um 0,6 %. Zum Vergleich: 2024 lagen die Werte noch 2,8 % unter dem Vorjahresniveau, 2023 sogar 10,1 %. Diese Ergebnisse stammen aus dem „Postbank Wohnatlas 2026“.

In den sieben größten Metropolen fiel die Entwicklung unterschiedlich aus. In Berlin und Stuttgart gingen die Preise inflationsbereinigt zurück, während sie in Frankfurt am Main nahezu stabil blieben. Die stärksten Zuwächse verzeichneten hingegen München und Hamburg. Beide Städte zählen weiterhin zu den teuersten Märkten: Bestandswohnungen kosteten dort im Jahr 2025 durchschnittlich 9.070 Euro beziehungsweise 6.394 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In Stuttgart lag der Wert bei 4.737 Euro pro Quadratmeter.

Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Unterschiede: München (+1,0 %) und Hamburg (+1,05 %) führen das Feld an, gefolgt von Düsseldorf (+0,93 %) und Köln (+0,82 %). In Berlin (-1,24 %) und Stuttgart (-1,37 %) waren hingegen Rückgänge zu verzeichnen, während Frankfurt nahezu unverändert blieb (-0,04 %). Insgesamt zeigt sich, dass sich die Immobilienpreise stabilisieren und regional sehr unterschiedlich entwickeln.

Quelle und Bildquelle: Postbank